Cooperation
Knowledge Worker und Web2.0 Tools -
Warum wir noch immer wie in der Steinzeit der Kommunikation arbeiten.
Eine Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Adobe

Wie arbeiten europäische Wissensarbeiter - „Knowledge Worker“ in Zeiten des Web 2.0 zusammen?

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Wissensarbeiter wie eh und je am liebsten persönlich miteinander reden oder telefonieren, und wenn es schriftlich sein muss, e-Mails mit ellenlangen Attachments verschicken (Verbreitung 90%!), so als ob Wikis, Blogs, social networks und Collaboration Tools (Anwendung unter 5%) nie erfunden worden wären. Gleichzeitig sind die Knowledge Worker mit der Effizienz ihrer Arbeitsweise unzufrieden und sich des Optimierungsbedarfes durchaus bewusst.

Im privaten Bereich erfreuen sich Web2.0 Tools nicht nur unter Freaks längst großer Beliebtheit, warum nicht im Enterprisebereich?

Forrester sieht einen Grund bei den Unternehmen und den IT-Abteilungen selber, die nur zögerlich diese Technologien zur Verfügung stellen. Oft bleibt es „early adopters“ über, sich auf eigene Faust ein passendes Tool zu suchen. Dieser „technologische Populismus“ bringt zwar dem einzelnen Vorteile, birgt aber zahlreiche Gefahren, z.B. eine unkontrollierbare Vielfalt von Technologien und andere Sicherheitsrisiken - Stichwort Compliance und Governance.

Die Studie bestätigt wieder einmal meinen Ansatz, dass bei Web - Tech - Cooperation in nächster Zukunft enormer Aufholbedarf besteht, vorausgesetzt, man kann professionelle Lösungen gut geplant professionell umsetzen. Meine Erfahrungen mit Drupal und dem Arbeiten in virtuellen Teams können durchaus als Best Practices dienen!